Mit offenen Augen spazieren.

Für die einen ist es ein Busch, für die anderen eine Möglichkeit.

Zitat von mir selbst 🙂

Diese Bilder ist schon tatsächlich einige Wochen alt, was man auch an dem noch blätterlosen und blickdurchlässigen Busch bemerken kann. Dennoch waren die ersten Blüten bereits in einem reinen Weißton am blühen, welcher mir tatsächlich sofort in die Augen gesprungen war.

Dank meiner Handykamera konnte ich wenigstens ein paar herzhafte Fotografien von den so normal aussehenden und alltäglichen Blüten ergattern, bevor mein Hund mich weitergezerrt hatte, da sie nicht auf weitere Bilder warten wollte.

Diese Situation habe ich ständig, wirklich alltäglich. Ich sehe etwas vollkommen normales; Etwas, was ich eigentlich jeden Tag sehe oder halt sehen könnte, wäre ich an jedem bestimmten Ort, wo ich an jenem Zeitpunkt stehe. Seien es auch die bekanntesten Pflanzenarten, meinetwegen auch Unkraut entgegen dem Sonnenlicht gewendet – all solche Dinge erwecken meine Aufmerksamkeit. Ich bleibe ständig stehen, zücke mein Handy aus der Hosen- oder Jackentasche, mache zig Bilder aus den unterschiedlichsten Winkeln und Positionen und dann laufe ich weiter.

Wahrscheinlich sind mir all solche Dinge einfach wichtig und wahrscheinlich fallen sie mir immer ins Auge, weil ich mir dafür Zeit nehme.

Bin ich gehetzt und habe einen Termin im Nacken, laufe ich mit Tunnelblick durch die Straßen – jeder kennt dies doch. Aber habe ich keinen Stress, dann öffne ich einfach meine Augen und schaue. Klingt selbstverständlich, ist es aber nicht für alle.

Die Natur ist überall um uns herum, wir müssen ihr nur die Chance und die Zeit geben, uns zu beeindrucken. Geben wir ihr diese zwei Dinge, so wird sie uns mit all ihren Facetten überraschen!

If you truly love nature, you will find beauty everywhere.

Vincent van Gogh

Was das hier werden soll, wenn’s fertig ist.

„Es geht mit der Welt zu Ende […]“ – Dies ist ein Zitat aus dem SciFi-Film Pacific Rim, welcher im Groben und Ganzen die Invasion von Aliens – sogenannten Kaijus – auf unserem Planeten und deren versuchte Weltherrschaft verfilmt. Wenn wir allerdings die Geschichte und die Figuren des Films beiseite stellen und uns nur dieses Zitat ohne jeglichen Kontext ansehen, so erkennen wir, dass es in einigen Arten und Weisen leider einen Funken groß die Wahrheit spricht.

Unsere Welt, unsere Natur, unser Grün im Garten, unsere Liebe zu Wildtieren und unsere Existenz schleicht sich direkt auf eine Klippe zu, welche nach dem Abhang auch schon sogleich in die Tiefe stürzen kann – aber nicht muss!
Dieses Thema ist wahrscheinlich durch die Medien, durch Social Media, durch verbale Konversationen und auch durch das direkte Miterleben vor der eigenen Haustüre unausweichlich geworden – und das muss auch so sein!
Klimaerwärmung, Müllverschmutzung, Massensterben, Aussterben. Vier Wörter, welche eine der momentanen Lagen auf diesem Planeten – unserem einzigen Planeten – beschreiben. Meeresschildkröten eingewickelt in Mülltüten, Massensterben von kleinsten Arten in den Riffen durch Plastik und weiterem, nicht recyceltem oder recylbarem Müll, bedrohte Lebensräume der Pole durch das Schmelzen von Gletschern und weiteren Eislandschaften und das Elend der damit eingehenden Natur.
Auch wenn jedes einzelne Individuum jetzt dazu seine „Klappe aufreißen“ könnte mit den Worten: „Aber das ist ja nicht [nur] meine Schuld!“, so muss man direkt dahinter die eigene „Klappe aufreißen“ mit der Antwort: „Es ist die Schuld der Menschheit!“. Und was sind wir nun alle einmal? Genau, Menschen. Wir sind ein Teil von dem, was dieses Chaos erst in die Welt gesetzt hatte.

Ich pflege immer zu sagen, dass die Menschheit mit Gier und Ungeduld den Zustand des Perfektionismus‘ anstrebt, ohne dabei zu bemerken, dass er dadurch nur noch unperfekter wird. Der Mensch in seiner Natur sucht nach Fortschritten im Leben – das sagte sogar bereits Aristoteles vor Jahrhunderten. Die meisten jedoch zielen soweit auf diese Fortschritte, dass sie ihre eigenen Schritte rückwärts gar nicht erst wahrnehmen. Natürlich sind Fehler von einem – wenn wir es denn schon philosophisch ausdrücken – unvollkommenen und unperfekten Menschen unausweichlich, sogar vielleicht zwingend nötig, allerdings verrennen einige sich in dem Ziel des Fortschritts, dass sie ihre Fehler erst gar nicht bemerken oder gar ausbessern wollen.

Und so ist die Menschheit meines Erachtens zu diesem Punkt gelangt, wo wir nun einmal die Frage nach der Existenz der Natur stellen und versuchen, diese schnellstmöglich und logisch zu beantworten.

Die Fehler, die sich aus den Taten der Menschheit als Allgemeines ergeben haben und sich weiter ergeben werden, breiten sich auf unsere Natur – unser größtes Gut der Erde – aus.

Und was passiert, wenn die Natur unter der Last unserer Fehler zusammenbricht? Was passiert, wenn das Opferlamm der Menschheit durch das Elend verendet und die Menschheit kein Opferlamm mehr besitzt?

Jeder sollte einmal nachdenken, was die Natur überhaupt für unser aller Leben, für den Alltag und unseren einzigen Planeten namens „Erde“ bedeutet.

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Mein Ziel bzw. der Grund, warum ich aus dem Nichts diesen kleinen Blog erstellt habe, ist lediglich jener, den Lesern die Natur, die sie wahrscheinlich direkt vor sich haben, näher zu bringen.

Jeder sollte sich erinnern, welche Verantwortung jedes Individuum gegenüber der Natur in sich trägt, denn so können wir als eine Einheit der Natur entgegenkommen und sie stärken.

Das ist mein Ziel!