Mit offenen Augen spazieren.

Für die einen ist es ein Busch, für die anderen eine Möglichkeit.

Zitat von mir selbst 🙂

Diese Bilder ist schon tatsächlich einige Wochen alt, was man auch an dem noch blätterlosen und blickdurchlässigen Busch bemerken kann. Dennoch waren die ersten Blüten bereits in einem reinen Weißton am blühen, welcher mir tatsächlich sofort in die Augen gesprungen war.

Dank meiner Handykamera konnte ich wenigstens ein paar herzhafte Fotografien von den so normal aussehenden und alltäglichen Blüten ergattern, bevor mein Hund mich weitergezerrt hatte, da sie nicht auf weitere Bilder warten wollte.

Diese Situation habe ich ständig, wirklich alltäglich. Ich sehe etwas vollkommen normales; Etwas, was ich eigentlich jeden Tag sehe oder halt sehen könnte, wäre ich an jedem bestimmten Ort, wo ich an jenem Zeitpunkt stehe. Seien es auch die bekanntesten Pflanzenarten, meinetwegen auch Unkraut entgegen dem Sonnenlicht gewendet – all solche Dinge erwecken meine Aufmerksamkeit. Ich bleibe ständig stehen, zücke mein Handy aus der Hosen- oder Jackentasche, mache zig Bilder aus den unterschiedlichsten Winkeln und Positionen und dann laufe ich weiter.

Wahrscheinlich sind mir all solche Dinge einfach wichtig und wahrscheinlich fallen sie mir immer ins Auge, weil ich mir dafür Zeit nehme.

Bin ich gehetzt und habe einen Termin im Nacken, laufe ich mit Tunnelblick durch die Straßen – jeder kennt dies doch. Aber habe ich keinen Stress, dann öffne ich einfach meine Augen und schaue. Klingt selbstverständlich, ist es aber nicht für alle.

Die Natur ist überall um uns herum, wir müssen ihr nur die Chance und die Zeit geben, uns zu beeindrucken. Geben wir ihr diese zwei Dinge, so wird sie uns mit all ihren Facetten überraschen!

If you truly love nature, you will find beauty everywhere.

Vincent van Gogh

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